Hi, Ich bin Sara.

Zwischen einem 'Ja' und einem 'Nein', steckt auch immer ein 'Hä?'

Bei Cre’8.test bin ich Vermittlerin, Creative und Companion. Mich interessiert, wie Menschen in Bewegung kommen und daraus neue Möglichkeiten oder Kontexte entstehen. Bewegung kann körperlich sein, sprachlich oder gedanklich. Sie entsteht dort, wo Gewissheiten für einen Moment ausgesetzt werden und etwas anderes ausprobiert werden darf.

Ich mag Situationen, in denen Menschen ihr eigenes Narrativ unterbrechen. Nicht, um es zu verwerfen, sondern um zu prüfen, welche anderen Geschichten, Haltungen oder Perspektiven ebenfalls möglich sind. In der künstlerischen Praxis gehört dieses Innehalten zum Arbeiten: Im Schreiben entsteht Bedeutung oft erst im Prozess. In der Improvisation entwickelt sich der nächste Schritt aus Aufmerksamkeit statt aus Planung. Beides verlangt die Bereitschaft, dem Unfertigen zu vertrauen.

Diese Haltung prägt auch meine Arbeit.

Ich entwickle Formate, in denen Menschen denken, sprechen, schreiben und handeln können, ohne sofort nach der richtigen Antwort suchen zu müssen. Mich interessiert, wie ein Standpunkt entsteht, wie Sprache trägt, wie Argumente an Schärfe gewinnen und wie sich Beziehungen verändern, wenn Zuhören wichtiger wird als Überzeugen.

Wirksamkeit verstehe ich deshalb nicht als Ergebnis von Kontrolle oder Optimierung. Sie entsteht dort, wo Menschen ihre eigene Wahrnehmung bespielen, Verantwortung für ihr Handeln übernehmen und in Beziehung zu anderen vertrauen können.

Meine Arbeit ist kein Konzept über Menschen. Sie ist eine Praxis mit Menschen – offen, forschend und immer konkret.

Sense and Connection

I own my story

Ich bin in einer geordneten Kleinstadt und in einer Großfamilie aufgewachsen. Eine ziemlich gute Schule für Kontextkompetenz: Viele verschiedene Menschen, viele Bedürfnisse, Rollen, Temperamente und Vorstellungen davon, wie etwas zu sein hat. Und irgendwann die Erfahrung, dass es meistens am besten funktioniert, wenn man sich zuerst in der Menschlichkeit begeget.

Toll, was von dort aus alles möglich wird. Und mindestens genauso spannend, was plötzlich überflüssig ist.

Mit diesem Background schaue ich mir die Welt an. Ich reise, wohne an unterschiedlichen Orten, bewege mich durch verschiedene Milieus und merke immer wieder: Es gibt ihn, diesen ur-menschlichen gemeinsamen Nenner. Vieles andere ist verhandelbar. Vielleicht sogar mehr, als wir glauben. Diesen Zwischenraum möchte ich dehnen, gestalten und beleben. 

Denn genauso leicht passiert das Gegenteil: Der Kontext verschluckt einen. Er gibt Orientierung, aber er kann auch eng werden. Aus einer Perspektive wird schnell die einzige Perspektive, aus einer Gewohnheit Normalität und aus der eigenen Erfahrung eine Erklärung dafür, wie die Welt eben ist.

Trotzdem bleibt das, was wir über sie erzählen, immer auch ein Narrativ. Darüber, wer wir sind. Was wir mögen. Was richtig oder falsch, möglich oder unmöglich erscheint. Vielleicht liebe ich deshalb das Schreiben so sehr.

Diese Kunst- und Handwerksform kam früh zu mir und ist bis heute mein Extra-Lebensraum.

Im Schreiben darf ich mir über die Welt erzählen, was ich will. Ich kann eine Möglichkeit verfolgen, sie eskalieren, verwerfen, umschreiben, eine andere Stimme ausprobieren, einen Menschen anders handeln lassen oder einer Erinnerung eine neue Form geben. Ohne deshalb vergessen zu müssen, dass meine Version eben genau das ist: eine Möglichkeit, ein persönliches Erlebnis.

Meine Prinzipien und Ansichten dürfen Bedeutung haben. Sie dürfen mich antreiben und mir Richtung geben. Aber sie müssen nicht für alle gelten. Nicht für jeden Menschen und nicht in jedem Kontext. 

Vielleicht interessiert mich genau deshalb dieser Zwischenraum so sehr: der Ort, an dem etwas Eigenes bestehen kann, ohne zum einzig Möglichen zu werden.

Ein bisschen von dem, was daraus entsteht, veröffentliche ich auf sarandipity.blog.

 

Shapes & Education

Ich folge mit der Idee, dass mein Leben größer ist als jede Rolle, jeder Abschluss, jeder Titel. Dass meine Zeit nicht Mittel zum Zweck ist, sondern der eigentlich Kern.

Diese Haltung fließt in alles, was ich tue. Wenn wir uns begegnen, bin ich an Dir interessiert und schätze dein Vertrauen und auch deine Zeit!

Meine Aus- und Fortbildungen wähle ich also nach Interesse am Thema. Nach dem Wunsch, immer wieder tief einzutauchen – in neue Perspektiven, in das Leben selbst.

Mehr von mir? Klick Dich gerne mal bei den Bildern durch…

Born in the 80s

Ich bin in einem langsamen Ort in einer Großfamilie aufgewachsen. Was das heißt kann ich Dir nicht sagen – nur, was es für mich heißt: Ich habe die besten Menschen in meiner Familie. Ein absoulter Rückhalt, ein begleitender Wind und exponenzierte Freude in Performance – beste Wurzeln ever!

 

Education

Education

  • Tanztherapie (i.A. by Eve Neeracher)
  • Neuro Athletics Pro Coach (i.A.  by philandtrophy)
  • kPNI (i.A. / 2. Jahr)
  • Atemtherapie
  • Tanz – und Bewegungspädagogin
  • Schreibtherapie
  • (Dipl.) Sportmentaltrainer
  • Stress- und Burnoutcoach
  • Philologie Amerikanistik/Italienisch (B.A.)
  • Journalismus und Medienmanagement (HS Magdeburg-Stendal)
  • High School Diplom (anerkannt)
  • Abitur (Sportgymnasium Magdeburg)

Abroad & People

1998/99 erarbeite ich mir ein Teilstipendium des Bundestages und gehe ein Jahr auf die High School in Kalifornien.

Was soll ich sagen? Ja, es war genau so wie man es aus den Movies kennt :).

Neben vielen kulturellen Veränderungen, erlebe ich ein neues Schulsystem – und vor allen Dingen, mich in neuem Kontext; sehr empfehlenswert!

Ich arbeite journalistisch, lerne das kreative Schreiben, spiele im Orchester, finde tolle Menschen, erlebe regelrechte AHA-Effeckte, was im Sport und Training noch möglich ist und finde Anschluss, der bis heute familiengleich ist.

Auf das Zurückkommen bin ich nicht vorbereitet…!

Später gehe ich im Zuge meines Studiums nach Italien. Ho vissuto la dolce vita! Es war ein ganz besonderes Jahr! Ich schließe mich einer Fußballmannschaft an und erlebe die WM 2010 dort.

Spannend, was eine andere Perspektive der Berichterstattung mit dem Sporterlebnis macht!!

Arts & Expression

Das Schreiben hat ganz alleine zu mir gefunden! Bevor ich die Regeln kannte, führte ich bereits regelmäßig Tagebuch. Bis heute ist das Schreiben für mich ein zweiter Körper. Ich erlebe, erfinde, erprobe und reflektiere dort. Ich lasse los und alles kreiert sich von selbst. Als ob das Handwerk die Dinge selbst erledigt.

Viele Jahre war ich als Ghostwriterin tätig, als Drehbuchcoach und als Schreibcoach, bis hin zur Schreibtherapie. Auf meinem Blog sarandipity.blog, tobe ich mich heute aus.

Ich glaube, zur Musik muss ich nicht viel sagen. Mir ist noch nie ein Mensch begegnet, der absolut keine Musik mag – alles hat einen Rhythmus!

Ich spiele Geige in einem kleinen Orchester und manchmal Gitarre – gemeinsam im Hier & Jetzt.

Das Tanzen habe ich sozusagen wiederentdeckt. Ich tanzte 10 Jahre Ballett (heute wieder) mit meiner Schwester  und fing vor einiger Zeit mit Salsa an – am liebsten mag ich es aber ganz frei und ganz nah, beim Contact Improdance! 

Body Work

Ich habe so früh mit dem Sport angefangen, dass ich mich nie wirklich um das Thema Körper gekümmert habe – und irgendwie die ganze Zeit. Ich bin in einer sportlichen Straße aufgewachsen – kein Tag verging ohne dass wir Kicken waren, stundenlang!

Letztlich besuchte ich die Oberstufe der Sporteliteschule in Magdeburg und befand mich so in einem Umfeld, wo es „normal“ war, ein sportzentriertes Leben zu führen.

Durch die kPNI, die Neuroathletik, und die Atemtherapie, sind mir die Ausmaße und die Wirksamkeit eines gesunden Körpers sehr klar geworden. Mit ihm seinen persönlichen Ausdruck zu finden, definiert den eigenen Platz sehr gut. Ich bin so begeistert von diesem Zusammenspiel, dass ich meine Einblicke und Ansätze sehr gerne weitergebe!

Wer Körper und Geist, Kognition und Neurologie, Lebensqualität und Immunologie noch voneinander trennt, weiß gar nicht was in ihm steckt!

 

Breath & Vitality

Zur Atemtherapie bin ich eigentlich gekommen, weil ich den  Leistungssportlern, die ich im Mentaltraining begleite, zu noch mehr Fähigkeit verhelfen wollte. Bis ich dann eine Laufschule aufsetzte, bei der ich den Atem in den Fokus setzte – Wow!

In meinen Aus- und Witerbildungen, in meinem Umfeld und den herrschenden Krankheitsbildern merkte ich, wie stark der eigene Atem vernachlässigt wird. Für mich steht das symptomatisch für unseren Umgang mit den eigenen Ressourcen und der Qualität unserer Zeit.

Die Lunge ist das einzig innenliegende Organ, das mit der Außenwelt verknüpft ist. Ohne Atem ist kein Leben möglich und doch haben wir viel verlernt, viel komprometiert!

Die Lebensqualität liegt im Atem und auch hier gilt: Do or Don’t there is no Try!